Historie Deidesheim

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Geschichte

"Bis ins Jahr 1395 reicht die Geschichte unseres traditionsreichen Hauses zurück"

Die Geschichte des Hauses, das heute den Deidesheimer Hof beherbergt und als architektonisches Baudenkmal der Stadt Deidesheim ausgewiesen ist, geht weit zurück, sicherlich noch weit vor die Stadtgründung von Deidesheim im Jahre 1395.
Es handelt sich bei dem Gebäude um ein Ensemble aus dem 16. Jahrhundert, das während des Mittelalters im Besitz der Fürstbischöfe zu Speyer war, die es als Lehen an die Edelleute von Dienheim vergaben.
Während der Revolutionskriege diente das Amtshaus 1793 der österreichischen Armee als Lazarett.
Nach der Französischen Revolution ging das Gebäude wieder in Privatbesitz über.
In den 20er Jahren wurde ein Teil des Besitzes von der Winzergenossenschaft Deidesheim gekauft; die gastronomische "Laufbahn" des Deidesheimer Hof begann.
Der übrige Teil des Gutes wurde von dem Holländer Adolf Tiemann erworben.
Zugleich eröffnete in den 20er Jahren die Familie Hahn, mit einem großen Weingut in Deidesheim ansässig, in Berlin die erste Weinstube und machte mit Ihren Pfälzer Weinen und Spezialitäten den Berlinern die Pfalz schmackhaft.

1971 wurde der Deidesheimer Hof von der Familie Hahn erworben.
Nach und nach wurde das Haus renoviert, die Gasträume ausgebaut, wobei das Regionaltypische immer erhalten blieb.

1990 Eröffnung des neu gestalteten Gourmetrestaurants Schwarzer Hahn und Bar "Schwarzer Hahn" mit Vinothek und Weinkeller. 
Der Restaurantname leitet sich aus dem Familienname "Hahn" sowie dem Namen des  damaligen Küchenchefs Manfred Schwarz ab.
Im gleichen Jahr erfolgte auch die Auszeichnung mit einem Stern im Guide Michelin.

1999 erwarb die Familie Hahn das Tiemann'sche Anwesen von der Firma Hoechst AG.
Somit war die Einheit des historischen Ensembles wieder hergestellt.

Mai 2001 nach 2-jährigen umfangreichen Renovierungs- und Umbauarbeiten wurde die Hotelerweiterung Dienheimer Schloß eröffnet.
So entstanden ein neuer Eingangsbereich für die Hotelgäste, 1 Suite, 6 DeLuxe Zimmer, eine Lobby mit Tagesbar, eine Bibliothek und Kaminzimmer, eine Boutique sowie ein Veranstaltungs- und Tagesraum für bis zu 80 Personen.

Im August 2001 wurde der Deidesheimer Hof mit dem 5. Stern der Deutschen Hotelklassifizierung ausgezeichnet.
Somit ist der Deidesheimer Hof das zweite Hotel in Rheinland-Pfalz, das seit Beginn der Klassifizierung im Jahre 1996 mit 5 Sternen ausgezeichnet wird.

Im Juli 2004 übernahm Stefan Neugebauer die Küchenleitung im Restaurant Schwarzer Hahn.
Stefan Neugebauer, geboren am 01.07.1975 in Fulda, arbeitete zuvor unter anderem bei Heinz Winkler in der Residenz in Aschau und Dieter Müller in Bergisch Gladbach (beide drei Michelin Sterne).
Vom Nachbarland Frankreich lässt er sich inspirieren, ohne die französische Küche zu kopieren.
Auf seine eigene Art wandelt er sie ab und gibt ihr das Gesicht der Pfalz.
Auszeichnungen: Trophé Taittinger, Michelinstern, zweiter Platz „Aufsteiger des Jahres“ (Der Feinschmecker) und 17 Punkte im Gault Millau.

Im Mai 2005 Fertigstellung der neuen Tagungs- und Banketträumlichkeit „Alte Scheune“, in der bis zu 80 Gäste Platz finden.
Umgestaltung des Restaurants „Schwarzer Hahn“ im März 2006.
Auszeichnungen für Stefan Neugebauer und das Team vom Restaurant Schwarzer Hahn im Jahr 2009/10:
- Top 5 der Trendrestaurants in Deutschland im Magazin DER FEINSCHMECKER
- Restaurant des Jahres im RESTAURANTFÜHRER PFALZ
- Koch des Monats im Magazin DER FEINSCHMECKER
- Koch des Jahres im Aral Schlemmer Atlas

Januar 2009 Fertigstellung von 6 Hotelzimmern im gehobenen Landhausstil.

Ausbau des Tagungsgebäudes Altes Kelterhaus mit der neuen Kelterhaus Galerie im September 2009.

Januar - April 2010 Neugestaltung des kompletten Hofgartens.

Im Mai 2012 Fertigstellung des Gartenhauses. Lichtdurchflutet und hell, mit herrlichem Blick in den Garten, ist es der ideale Rahmen für Feiern und Tagungen aller Art für bis zu 75 Personen.

Dezember 2013 Umgestaltung unseres Rotweinkellers mit der neuen Bar "Cave à Rouge".
Januar 2014 Aufnahme in die Gourmet-Vereinigung L'Art de Vivre.

 

Deidesheim Stich